Baran Dol

stahl schwitzt nie

Description:

“ich war tot und wurde duch göttliche Magie wiederbelebt?….. VERDAMMT WO SIND MEINE ÄXTE?!?!”

“… ja wir waren jagen wieso fragst du?”

“wieso kann ich seinen kopf nicht behalten?”

“ich nehm das mit…. als trophäe”

“hat er gerade spinnen ausgekotzt?!”

Bio:

Tagebuch Einträge von Bruder Remus (Ordensführer)

…heute hat wieder eine verirrte Seele den Weg in unseren Orden gefunden. Sein Nama ist Baran Dol und er ist ein Zwerg jungen Alters aus Narbental. Als ich ihn empfing sah er äußerst mitgenommen aus und er bat darum in den Orden aufgenommen zu werden um mit seiner Vergangheit abschließen zu können. Ich muss sagen, dass ich ihm gegenüber noch sehr skeptisch bin… schließlich kommt er aus Narbental und Zwerge sind in unserem Orden sehr ungewöhnlich. Für heute Nacht habe ich ihm bisher nur eine Bleibe angeboten. Morgen werde ich mich mit Bruder Primus darüber beraten wie wir mit dem Zwerg verbleiben.

…Primus und ich haben nach einer langen Diskussion entschlossen Baran in den Orden aufzunehmen. Wir werden heute damit beginnen ihn mit den Aufgaben des Klosters vertraut zu machen. Bruder Rahel wurde damit beauftragt ihn in dieser Anfangszeit zu begleiten.
Baran bat darum, dass ich ihm die Beichte abnehme. Ich habe eingewilligt und wir werden uns heute nach dem Abendessen zusammensetzten.

…Baran sprach in der gestrigen Beichte zu erst seine Flucht aus Narbental an. Nach seinen Schilderungen lebte er wohl längere Zeit in Narbental und hat dort für jemanden gearbeitet den Baran nur Rascal nennt. Diese Person scheint dort eine art Untergrundorganisation aus Dieben, Huren, Tricksern und ähnlichem gesocks aufgebaut zu haben. Baran berichtete, dass er dort in schwierigkeiten mit Rascal gekommen ist und er fliehen musste. Er sagte, dass er bei seiner flucht viel geben musste um seine spuren zu verwischen. nach seinen schilderungen sollte ihn aber erstmal niemand aus narbental auffinden können. Diese Äußerungen von Baran verunsichern mich ziemlich, da ich in seiner Vergangenheit eine mögliche Bedrohung für unser Kloster sehe. Diese Woche wird Baran auf seine Feuertaufe vorbereitet, um ein vollwertiges Mitglied im Orden zu werden.

…heute berichtete mir Baran von seiner Familie. Er selbst hat an seine Kindheit nur unklare Erinnerungen. Barans Eltern sind wohl kurz nach seiner Geburt bei einem Mineneinsturz verunglückt und er hatte nie die Chance sie überhaupt kennen zu lernen. Deswegen wurde Baran von dem Clan-Ältesten groß gezogen, der auch gleichzeitig sein Großvater war. Für Baran war sein Großvater Gorm Dol stehts ein Vorbild. Gorm lehrte Baran die tugenden der Zwerge, die Kunst zu schmieden und den Umgang mit Waffen. Baran sagte, dass ihm das Training mit schweren Belagerungswaffen damals den meisten Spaß gemacht hat. Gorm bereitete Baran auch darauf vor, die führung des Clans zu übernehmen, da Gorm über die Jahre alt und schwachgeworden sei und er die restlichen Jahre seines Lebens nicht mit der Führung des Clans verbringen möchte. Baran übernahm also irgendwann die führung des Clans und zeitgleich wuchs für die zwerge eine neue Bedrohung heran. Rattenmenschen hatten begonnen die Katakomben der Zwerge mit ihrer Brut zu verpessten. Baran führte als Clanoberhaupt viele Kämpfe gegen die Rattenmenschen an und es gab auf beiden seiten viele verluste. Bis es zu jenem Tag kam, an dem Baran zusammen mit seinem Großvater ein Regiment Zwerge anführte um die Rattenwesen aus den Tunneln zu vertreiben. Die schwergepanzerten Zwerge maschierten durch die Tiefen ihrer Minen und vernichteten alle Rattenmenschen die ihnen im wegstanden. Man sprach im regiment schon davon, dass dies ein denkwürdiger Tag sei für den Clan und das man die Rattenmenschen nun hoffentlich endgültig vertrieben habe. Doch dann gerieten die Zwerge in eine Falle. Der Tunnel in dem sie sich befanden wurde von den Ratten regelrecht gesprengt. Tonnen von Gestein regneten auf die Zwerge nieder und die Gruppe wurde in zwei hälften gespalten und ehe sie sich von dem einsturz erholen konnten, begann der finale Angriff der Rattenmenschen. Dutzende Biester Strömten geifernd auf die übriggebliebenen Zwerge ein und sie verteidigten sich mit aller kraft gegen die unheilige Brut. Schwerter schneideten durch Fell und Haut. Kriegshämmer brachten Köpfe zum bersten und Krallen und Spitze zähne verbissen sich in hellem Fleisch. Es war ein Massaker. Was die Rattenmenschen an Überzahl aufwiesen gleichten die Zwerge durch ihre Panzerung, Bewaffnung und Sturheit wieder aus. Viele Waffenbrüder Barans vielen bei diesem Kampf aber die verluste der Ratten war um vieles höhre. Nach einem Kampf der über Stunden andauerte gewannen schließlich die Zwerge und trieben die Ratten in die Flucht. Dies war der Tag an dem Baran seinen Großvater, den er liebte wie einen echten Vater, zum letzten mal sah. Denn Grom war bei dem Einsturz der Mine mit vielen anderen Zwergen von Baran und der Gruppe getrennt worden. Baran setzte in den darauf folgenden tagen viel daran, die Trümmer aus der mine wegzuräumen um überlebende und Gorm zu finden, doch ausser einige zerquetschter zwergen körper war dort unten nichts. die Überlebenden mussten tiefer in die Katakomben vor den Rattenmenschen geflohen sein, doch weitere suchen konnten sie nicht finden.
Baran gab an diesem Tag nicht nur die hoffnung auf seinen Großvater jemals lebend wieder zu sehen. Nein. er verließ auch den Clan der Zwerge für immer.

…Es ist nun einige Zeit her seit Barans leztem Gespräch mit mir. Er ist inzwischen ein Vollwertiges Mitglied unseres Ordens geworden. Baran hat angefangen mich über seine Vergangenheit in Narbental aufzukären. Anscheind hat Baran einen Großteil seines Lebens an diesem Ort verbracht und dinge getan die er mir nicht einmal bei der Beichte erzählen möchte. Ich möchte seine Erzählungen in diesem Text nur kuz zusammenfassen.

Baran ging damals nach Narbental um zu vergessen.

Er hatte keine Eltern mehr, keine Geschwister ( zumindest keine von denen er Wusste) und selbst sein letzter Familien angehöriger wurde ihm genommen. In Narbental hoffte er auf einen Neuanfang. Er wollte keine Führungsposition mehr. Er wollte keine Verantwortung mehr. Er suchte nach etwas um seinen Hass los zu werden ohne Konsequenzen zu spühren. Seine Mitmenschen waren ihm egal geworden. Wer sich ihm nicht beugte sollte diesen Hass zu spühren bekommen. Narbental schien ihm als der richtige Ort um alles loszuwerden was er mit sich trug.
Es dauerte keine 2 Tage und die “Unterwelt” war auf ihn aufmerksam geworden. Nach 2 weiteren Tagen war Baran selbst ein Teil dieser “Unterwelt”. Er arbeitete für einen fetten Ork. Seine Aufgabe war Simpel. Er und zwei weitere Handlanger statteten gewissen Leuten einen Besuch ab die noch Schulden bei dem fetten Ork hatten. Bei diesem Besuch wurde meistens das Gesicht des “Schuldners” etwas zerbeult und die Einrichtung etwas zerlegt. In härteren Fällen wurden auch schonmal Knochen gebrochen und bei den ganz Unbelehrbaren griff man auch schonmal zu einer Fackel um ein Haus nieder zu brennen.
Ja, Baran hatte das gefunden wonach er gesucht hatte. Und er wurde dafür sogar gut bezahlt. Er konnte sich eine Unterkunft leisten und alles wonach ihm der Sinn stand.

Als der fette Ork eines Morgens mit aufgeschlitzter Kehle gefunden wurde, lernte Baran die unwirkliche Hirachie von Narbentalstadt kennen. Baran sollte den Posten des fetten Orks übernehmen. Dies wurde ihm von einem Kerl mitgeilt für den der fette Ork anscheinend arbeitete. Baran willigte ein. Zu seinen normaeln Aufgaben kam nun dazu, dass eingesammelte Gold (also Schutzgeld, Schulden, Diebesgut usw.)an einem bestimmten Treffpunkt zu übergeben. Baran sagte, dass zu dieser Zeit seine “Geschäfte” glänzend liefen. Ja er sagte sogar, dass er diese Art von schurkerei neu definierte. Und so begann Baran eine schneise durch die Hirachie von Narbentalstadt zu ziehen. Er besetzte immer ranghöhere Positionen, machte sich die Hände weniger dreckig und kassierte immer mehr.

Baran vergaß.

Es kam der Tag als Baran in den Kreis aufgenommen wurde. Der Kreis bestand aus den höchsten “Tieren” des Schurken-Gewerbes in Narbental und Umgebung. Geleitet wurde der Kreis von einem Halbling Namens Rascal Skiffls. Die restlichen Mitglieder waren ein bunter Haufen aus zwielichtig aussehenden Menschen, Halb-Orks und Elfen. Es waren sechs Mitglieder und Rascal der Anführer. Der Kreis verfolgte das Ziel, dass Narbental zum größten Handelszentrum wird. Bei den Treffen des Kreises besprach man wie viel Gold eingenommen wurde, wen man als nächstes ermeucheln ließ und wie sich der Handel in Narbental aktuell verändert.
Diese besprechungen machten nur einen Bruchteil der “Kreis-Treffen” aus. Die restliche Zeit bestand aus Huren, Alkohol und anderen berauschenden Substanzen.
Baran wurde nach und nach mit Rascal vertrauter. Sie erzählten sich gegenseitig ihre Geschichten und verstanden sich prächtig. Aber scheinbar verstand sich jeder gut mit Rascal. Dieser Halbling war überaus charmant und er konnte die leute durch seine herzliche und warme Art ohne Probleme für sich gewinnen. Baran sagte das dies aber auch unter anderem an seinem beschützer lag. Denn Rascal wird stehts von einem Oger begleitet der sein Leibwächter ist.
Boom Wracker.
Ein Koloss.
Ein Monster.
Ein Werkzeug von Rascal.
Das einzige was and dieser Monströsität noch furchteinflößender als seine gestalt ist (oder die art wie er “HAB DICH!!!” sagt) sind seine Waffen. An den enden seiner Arme findet man jeweils eine eiserne Kugel mit 2 Fuß durchmesser. Baran sagt er habe einmal gesehen was mit einem Menschen geschah der sich mit Rascal angelegt hat. Man hätte ihn regelrecht von den Wänden kratzen können wenn…. noch Wände dagewesen wären.
Boom Wracker ist ein Monster. Baran sagt dass noch Heute das Geräusch von den beiden Eisenkugeln durch seinen Kopf hämmert wenn er daran denkt wie Boom Wracker sie zusammen schlägt kurz bevor er jemanden in einen blutigen Klumpen Fleisch verwandelt.

Um es an dieser stelle kurz zu halten… Baran war damals gut im Gewerbe…. zu gut für Rascal. Also ließ er einige Meuchler damit beauftragen Baran zu töten. Der erste Mörder hatte das Pech Baran mit dem ersten stich nicht zu töten. Baran bearbeitete seinen Gesicht mit schlägen bis er sich nicht mehr werte. Auch den nächsten konnter er überrumpeln und aus ihm herraus quetschen, dass er von Rascal geschickt wurde um ihn zu töten. Baran musste fliehen. Doch vorher legte er dort ein Feuer legen wo Rascal mit dem Kreis seine Treffen abhielt. Der Ort an dem es Rascal am härtesten treffen wird.
Mit einer Tasche voll Gold und Diamanten floh Baran aus dem mittlerweile brennenden Narbentalstadt. Baran wusste das eine lange reise vor ihm stehen würde und es sehr schwierig und teuer wird seine spuren zu verwischen. Denn eins war ihm klar… Rascal Skiffls und der Boom Wracker werden ihn suchen.

- 5 Tage bis zum jüngsten Gericht -

… Heute war eine merkwürdige gestalt im Kloster. Sie Fragte nach Baran. Naja eigentlich fragte sie ob Baran in diesem Kloster lebt. Ich schickte sie weg, da ich keine auskunft über unsere Ordensmitglieder geben darf. die Gestalt wollte sich noch im Kloster umsehen und sich alles zeigen lassen (schließlig ist unser Kloster nicht irgendein kleines Kloster sondern ein Regelrechtes Bollwerk.) doch ich ließ es nicht zu. Die Gestalt wand sich von mir ab und verließ das Kloster aber nicht ohne noch einmal anzumerken, dass dies nicht unser letztes treffen war. Ich befürchte das es ärger geben wird.

Baran Dol

Terra Incognita ChainsawFarmer